Kreistagswahl: SPD-UB Northeim-Einbeck stellt starke Teams auf
Die SPD im Landkreis Northeim hat am 30. Mai 2026 im Rahmen ihrer Kreiswahlkonferenz in der Mensa der Harz-Weser-Werke in Dassel die Weichen für die Kommunalwahlen am 13. September 2026 gestellt. Die 100 Delegierten aus den 11 Ortsvereinen des Landkreises präsentierten die Partei geschlossen, kampfstark und personell so stark aufgestellt wie nie zuvor.
Frauke Heiligenstadt MdB: Historisch starkes Personalangebot
Die Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt stimmte die Delegierten auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. Sie betonte, dass die SPD mit 72 Kandidatinnen und Kandidaten in allen sechs Wahlbereichen insgesamt antritt und damit vollzählige Listen in den einzelnen Wahlbereichen stellt. Damit ist die SPD die einzige Partei im Landkreis, die alle verfügbaren Listenplätze lückenlos besetzt hat. Besonders erfreulich sei der hohe Anteil an Frauen (24) und jungen Aktiven im Juso-Alter (12). Heiligenstadt unterstrich die hervorragende Ausgangslage der SPD, die bei der letzten Kreistagswahl mit 39,9 % Gesamtergebnis zusätzlich auch in jeder einzelnen Gemeinde vorne lag.
Landratskandidat Simon Hartmann: Echt. Verlässlich. Von hier.
Der im Februar mit 100 % der Stimmen nominierte Landratskandidat Simon Hartmann machte in seiner emotionalen Rede deutlich, dass Heimatverbundenheit für ihn Verpflichtung zum Handeln bedeutet. Hartmann verwies auf die erfolgreiche Bilanz realisierter Projekte in seiner Tätigkeit als Northeimer Bürgermeister wie den Bau der Schuhwallhalle, neue Kitas und Feuerwehrhäuser. Für die kommende Wahlperiode des Kreistages kündigte er das Engagement für zukunftsfähige Arbeitsplätze, die Erschaffung einer Kulturdachmarke für den Landkreis, die konsequente Umsetzung des Schulbauprogramms sowie den Neubau eines Katastrophenschutzzentrums an. Ein zentraler Schwerpunkt seiner Arbeit als Landrat soll zudem die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in öffentlicher Verantwortung sein. Seine Arbeit als Landrat wird von dem Motto „Echt. Verlässlich. Von hier.“ geleitet sein, betonte Hartmann unter Applaus der 100 Delegierten.
Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz: Verlässliche Daseinsvorsorge im Fokus
Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Uwe Schwarz, zog eine erfolgreiche Bilanz der Arbeit seit 2021. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch Pandemie und Inflation habe die SPD die finanzielle Handlungsfähigkeit des Kreises gewahrt und wichtige soziale Projekte umgesetzt. Für das neue Kreiswahlprogramm für die Wahlperiode von 2026–2031 stellte Schwarz die Daseinsvorsorge in den Mittelpunkt: Die SPD kämpft für den Erhalt aller Klinik- und Notarztstandorte und schließt bei Bedarf auch den Betrieb kommunaler Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) nicht aus. Weitere Kernforderungen sind der Ausbau der Schulsozialarbeit, die Einführung eines Jugendparlaments, die Sicherung der Sprachförderung für Geflüchtete sowie die Einrichtung einer solitären Kurzzeitpflegeeinrichtung im Landkreis. Schwarz verurteilte zudem die jüngsten Angriffe der CDU auf die Justiz und hob dabei die Unabhängigkeit der Judikative hervor. Außerdem kritisierte der Fraktionsvorsitzende die unsozialen, ausgrenzenden Pläne der AfD scharf.
Die beschlossenen Kandidatenlisten für die Kreistagswahl
Die von der Konferenz einstimmig beschlossenen Listen spiegeln eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Mandatsträgern und neuen Gesichtern wider.
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Wahlbereich I (Bad Gandersheim, Einbeck 3, Kalefeld):
Platz 1: Uwe Schwarz, Platz 2: Nadine Seifert-Doods, Platz 3: Jens Meyer, Platz 4: Andrea Ottmann, Platz 5: Katrin Fröchtenicht, Platz 6: Martin Grund, Platz 7: Nina Siavwapa, Platz 8: Gerhard Glomm, Platz 9: Marlon Jansen, Platz 10: Marion Schelm, Platz 11: Petra
Jendraszek, Platz 12: Martin Görlach.