SPD-Stadtratsfraktion unterstützt die gute Arbeit des Stadtjugendpflegers in Bad Gandersheim: Pressemitteilung
Stellungnahme der SPD-Stadtratsfraktion zum Antrag der Unabhängigen „Optimierung der Stadtjugendpflege“
Vergangenen Dienstag wurde im Bürgerdiensteausschuss ein Antrag der Unabhängigen zur „Optimierung der Stadtjugendpflege“ gestellt, der von der SPD-Fraktion abgelehnt wurde.
Die Gründe dafür sollen im Folgenden kurz dargelegt werden: Der Antrag forderte vom Stadtjugendpfleger die Erstellung eines Konzeptes zur Erfassung von Freizeitangeboten und eine Auflistung von Kontakten der Anbieter. Dieses würde einen bürokratischen Aufwand bedeuten, der zulasten der eigentlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ginge.
Der Stadtjugendpfleger hat in seinen bisherigen Berichten von Beginn seiner Tätigkeit an umfassend erläutert, welche Angebote er schafft und wie er sie akquiriert.
Auch in der aktuellen Sitzung des Bürgerdiensteausschusses wurde im ausführlichen Bericht des Stadtjugendpflegers ersichtlich, dass die bisherige Vorgehensweise zu vielen attraktiven Freizeitangeboten geführt hat, die gut angenommen werden. Mittlerweile gibt es vier Ferienpassaktionen, die geplant, vorbereitet und durchgeführt werden müssen.
Das erfordert Zeit und eigentlich mehr personelle Ressourcen als vorhanden. Die Auferlegung zusätzlicher bürokratischer Aufgaben lehnen wir ab, da sie den Stadtjugendpfleger mit mehr Verwaltungsarbeit binden und damit die Fortführung der erfolgreichen, bereits bestehenden Aktivitäten für unsere Kinder und Jugendlichen in der Stadt und auf den Dörfern einschränken würde. Wir unterstellen den Unabhängigen nicht, dass sie dieses mit ihrem Antrag bewusst in Kauf nehmen wollten. Allerdings wollen wir weiterhin die gute und erfolgreiche Arbeit des Stadtjugendpflegers unterstützen.
Text: Petra Dröge