Vielfältige Bauformen, nachhaltige Produktion und neue Impulse für kommunale Wohnkonzepte: Perspektiven für das Baugebiet in Bad Gandersheim
Im Zuge der Planungen für das neue Baugebiet in Bad Gandersheim hat die SPD‑Fraktion einen Informationsbesuch beim Unternehmen FingerHaus in Frankenberg durchgeführt, um mögliche Bau- und Nutzungskonzepte zu sondieren. Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute betonte nach dem Termin: „Wir wollten verstehen, welche Bandbreite an modernen Bauformen heute möglich ist und FingerHaus hat eindrucksvoll gezeigt, dass weit mehr als klassische Einfamilienhäuser realisierbar sind.“ Die Erkenntnisse aus dem Besuch sollen nun in die weiteren Überlegungen zur Stadtentwicklung einfließen.
Die Unternehmensbesichtigung in Frankenberg bot einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise eines der größten Anbieter für nachhaltige Fertighäuser. FingerHaus ist ein traditionsreicher Familienbetrieb mit rund 1000 Beschäftigten und setzt auf Holz aus ökologischer Waldwirtschaft, klimaneutrale Produktion und energiesparende Bauweisen. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der modernen Fertigung, den vielfältigen Bauformen und den Musterhäusern, die von kompakten Familienhäusern bis zu großzügigen Bungalows reichen. „Es war hochinteressant zu sehen, wie individuell und ressourcenschonend heute gebaut werden kann. Bauen und Wohnen sollten im besten Fall für alle ressourcenschonend und klimaneutral sein. Das eröffnet auch neue Möglichkeiten für kommunale Projekte.“ so Stimmen aus den Reihen des SPD-Teams. „Auch für den Landkreis könnten diese Erkenntnisse nützlich sein“, so Martin Görlach, der als selbständiger Unternehmer mit dem Betrieb zusammenarbeitet und fachkundig die Führung durch die Produktionshallen und Musterhäuser übernahm. Er kandidiert auf der SPD-Liste für den nächsten Kreistag.
Für Bad Gandersheim ergeben sich daraus wertvolle Impulse für das neue Baugebiet und die langfristige Stadtentwicklung. Die SPD‑Fraktion hatte bereits einen Antrag in den Rat eingebracht, der die Prüfung einer kommunalen Wohnbaugesellschaft vorsieht . Ein Ansatz, bei dem Mehrgenerationenhäuser, Kitas und andere soziale Einrichtungen eine wichtige Rolle spielen könnten. Die gewonnenen Eindrücke aus Frankenberg stärken diese Überlegungen. Ratsfrau Annette Jürries-Hoppmann betonte: „Wenn wir die Chancen moderner Baukonzepte nutzen, können wir ein Baugebiet schaffen, das Bad Gandersheim stärkt und den Menschen echte Perspektiven bietet.“