Gute Nachricht für Helmscherode: Der Rat der Stadt Bad Gandersheim hat in seiner letzten Sitzung eine Grundstücksschenkung in Helmscherode beschlossen, mit dem sich für das Dorf eine neue Chance der Dorfgestaltung bietet. Es handelt sich um das spitz zulaufende Grundstück am Ortseingang, auf dem seit Jahren ein Haus leer steht. Der zunehmende Verfall war für die Helmscheröder und Gäste schon lange ein Ärgernis. „Gerade an dieser Stelle bietet sich ein kleiner, schöner Dorfplatz an, der uns bisher fehlt“, so Tanja Wrobel, die in Helmscherode wohnt.  Da das private Eigentum der Stadt Bad Gandersheim übertragen wurde, kann nun im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms ein Abriss erfolgen und das Grundstück neu gestaltet werden. „Dabei ist uns wichtig, dass die Helmscheröderinnen und Helmscheröder gemeinsam mit dem Ortsvorsteher wesentlich an den Planungen und Maßnahmen beteiligt werden“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute. „Wir haben uns immer für das Dorfentwicklungsprogramm eingesetzt, weil damit Fördermittel für unsere Dörfer aktiviert werden können. Jedes unserer Dörfer hat eigene Besonderheiten. Wir möchten die Dörfer als attraktive Wohnorte stärken. Für Helmscherode wäre ein neuer Dorftreffpunkt eine Bereicherung!“

Ratsfrau Ingrid Lohmann, selbst auch Ortsvorsteherin von Gehrenrode, wirbt dafür, die Chancen des Dorfentwicklungsprogramms auch künftig konsequent zu nutzen: „Wir möchten ausdrücklich für solche Projekte werben. Sie sind eine gute Möglichkeit, unsere Dörfer noch ansehnlicher und lebenswerter zu machen und Schandflecken im Ort zu beseitigen. Wo alte, verfallene Gebäude das Ortsbild beeinträchtigen, können mit Unterstützung des Dorfentwicklungsprogramms attraktive Lösungen entstehen, die den Menschen vor Ort zugutekommen und unsere Dörfer nachhaltig stärken. Ich plädiere dafür, dass diesem Beispiel weitere folgen mögen!“

In der gleichen Ratssitzung wurde von Bürgermeister Niklas Kielhorn die Bewilligung von Fördermitteln für Altgandersheim und Gehrenrode mitgeteilt. Zusammen mit dem Beitrag der Stadt können nun die alte Scheune am Feuerwehrhaus Altgandersheim abgerissen und der Platz und Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus in Gehrenrode entsiegelt und barrierefrei gestaltet werden. „In Gehrenrode hat sich das große persönliche Engagement der stellvertretenden Ortsvorsteherin Dr. Trude Poser ebenso wie der Einsatz des Bürgervereins eindrucksvoll ausgezahlt. Beide haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Förderung bewilligt wurde. Zu diesem Erfolg gratulieren wir ganz herzlich“, so Ratsfrau Anja Görlach.