Uwe Schwarz: „Unsere Notfallrettung ist gut“!
Seit mehreren Tagen wird von einigen Akteuren eine künstliche Debatte um die Notfallfallrettung, einschließlich der Notarztversorgung erzeugt. Ziel der handelnden Personen scheint es zu sein, damit Stimmen für die bevorstehenden Kommunalwahlen zu erreichen. Das damit bei unseren Bürgerinnen und Bürgern wider besseres Wissen Angst erzeugt wird, scheint dabei gleichgültig zu sein. Ich empfinde dieses Verhalten als absolut fahrlässig, zumal es mit falschen Behauptungen untermauert wird. Gerd Glomm als örtlicher Notfallsanitäter hat sich dazu sachlich und fundiert geäußert, aber das scheint bewusst ignoriert zu werden. Heute nun verlangt der CDU-Kreistagsabgeordnete Geske sogar eine Verschiebung der Beschlussfassung.
Geske selbst hat bisher darauf hingewiesen, dass der Kreistag am 4.4.2025 für die Vorlage eines neuen Notarztkonzeptes eine Frist bis zum 30.6.26 gesetzt hatte, und dem Landkreis und der Landrätin vorgeworfen, dass die Vorlage des Konzeptes bewusst bis nach der Kommunalwahl verschleppt werden soll. Ich kenne diese Frist vom 30.6.2026, weil ich sie als Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion eingebracht und begründet habe. Diese Frist war mit der Bearbeitung etlicher wichtiger Fragen verbunden.
Herr Geske und ich sind Kreistagsabgeordnete, und alle Kreistagsabgeordneten haben zu den Daten und Themen Zugang im internen Datennetz für die Kreistagsabgeordneten des Landkreises. Wir können auch an allen Sitzungen teilnehmen oder uns zumindest von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der eigenen Fraktionen über den aktuellen Sachstand unterrichten lassen. Zuletzt hat die Landrätin in einer Sitzung am 31.8.2026 über den aktuellen Sachstand in Sachen Rettungsdienst unterrichtet und erneut unterstrichen, warum es etwas länger gedauert hat, aber das neue Rettungsdienstkonzept auf alle Fälle in dieser Wahlperiode noch verabschiedet werden soll. Heute Morgen haben alle Kreistagstabgeordneten die Einladung für die schon lange angekündigte öffentliche Sitzung des Fachausschusses für Brand- und Katastrophenschutz am 21.9.26 bekommen. Das neue Konzept steht unter Tagesordnungspunkt 5 und ist im Informationssystem des Landkreises einsehbar.
Der Kreistag hat diesen Weg am 4.4. 2025 mit großer Mehrheit sehr sachlich und konstruktiv beschritten. Ohne diesen Beschluss, mit dem Auftrag einer Überarbeitung des Rettungsdienstkonzeptes, wäre der Notarztstandort in Bad Gandersheim zum 1.1.2026 ersatzlos gestrichen worden und der in Uslar ein Jahr später. Mit den geplanten Gemeindenotfallsanitätern und weiteren Ergänzungen wird unser Rettungsdienst zeitgemäß verbessert und keinesfalls verschlechtert.
Unsere Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat kurzfristig für heute, 10.9.2026 in den Bad Gandersheimer BürgerGesundheitsPark zu einer öffentlichen Pressekonferenz und Informationsveranstaltung eingeladen. Mehr Transparenz geht nicht. Ich kann nur an unsere Bürgerinnen und Bürger appellieren: „Lassen Sie sich keine Angst machen und nutzen Sie die heutige Möglichkeit, sich zu informiren. Machen Sie sich selbst ein Bild über die geplanten Veränderungen im Rettungsdienst“, so Uwe Schwarz abschließend.