„Wer Bürgernähe propagiert, sollte sich auch gegenüber den Beschäftigten der Stadt respektvoll verhalten“, erklärt Ratsfrau Anja Görlach zu einem „Post“ der sogenannten „Unabhängigen“.

Diese Woche, am 2.9.2026, hatte Florian Porde in seinen Medien für die sogenannten „Unabhängigen“ unter der Überschrift: „Eine Verwaltung, die wieder für die Menschen arbeitet“ u.a. festgestellt: „Politik muss Ziele vorgeben, deren Umsetzung einfordern und die Verwaltung dabei konstruktiv begleiten und kontrollieren. (…) Eine Verwaltung, die wieder funktioniert (…) Für mich bedeutet verantwortungsvolle Politik auch, jede frei werdende Stelle zunächst zu hinterfragen. Brauchen wir diese Aufgabe noch? (…)“

Für die SPD Bad Gandersheim stellen die Ratsmitglieder Anja Görlach und Jonas Schnute dazu fest:

„Dieser Post von Herrn Porde ist eine glatte Unverschämtheit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Bad Gandersheim! Ihnen wird von Herrn Porde unterstellt, dass sie nicht bzw. nicht gut genug arbeiten und dass ihre Stellen eigentlich überflüssig sind. Bekanntlich werden in allen Kommunen händeringend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Die Nachbarkommunen werden sich freuen, wenn die Beschäftigten der Stadt Bad Gandersheim sich bewerben, weil sie hier unter Herrn Porde nur Missachtung und Häme erwarten dürfen. Die Beschäftigten der Stadt sind keine Befehlsempfänger von Herrn Porde!

Herr Porde, die Bürgerinnen und Bürger werden sich bei Ihnen „bedanken“, wenn die Beschäftigten aus dem Bürgerbüro, dem Standesamt, dem Ordnungsamt, den Stadtwerken usw. ihre bisherige gute, zuverlässige und bürgerfreundliche Arbeit an den Nagel hängen und sich nach Arbeitsplätzen umsehen, an denen sie die verdiente Wertschätzung auch von Ratsmitgliedern erhalten!

Übrigens: Auch die Organisation von Wahlen macht sich nicht von allein.“