„Wir gratulieren der Freiwilligen Feuerwehr Seboldshausen zu ihrem 155jährigen Bestehen!“, so Jonas Schnute, SPD-Fraktionsvorsitzender und selbst aktives Feuerwehrmitglied. „Am kommenden Wochenende feiert Seboldshausen seine Feuerwehr und damit das wichtigste Ehrenamt für unser aller Sicherheit und Hilfe bei Feuer, Hochwasser, Sturm und Unfällen. Wir können dieses Ehrenamt gar nicht hoch genug schätzen. Deshalb haben wir als SPD im Stadtrat immer für die notwendigen Investitionen in moderne Fahrzeuge und kontinuierliche Modernisierung der technischen Ausstattung unserer Feuerwehren gestimmt, und das werden wir auch weiterhin tun.“

Auf der SPD-Liste stehen zahlreiche Männer und Frauen, die sich aktiv in der Feuerwehr engagieren. Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig die Einsatzfähigkeit im Ernstfall ist. Dazu gehört die regelmäßige Nachwuchsförderung. Es geht schon mit der Kinderfeuerwehr los, die u.a. in Seboldshausen von Melina Rosenwinkel seit vielen Jahren betreut wird. „Die Kinder erfahren schon sehr früh, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung ist, wie viel man bei der Feuerwehr lernt und wie sehr das auch noch Spaß machen kann“, berichtet Melina Rosenwinkel, die außerdem Mitglied in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Seboldshausen ist.

Wie gut das Zusammenspiel der Generationen funktioniert, zeigt sich auch in der modularen Grundausbildung auf Stadt- und Ortsebene: Hier wird eine hervorragende Jugendarbeit geleistet, von der auch Quereinsteiger profitieren.

Milan Gribbe-Kreft, der sich in Hachenhausen für die Dorfgemeinschaft u.a. als Dorfmoderator einsetzt, absolviert dort aktuell gemeinsam mit den jungen Anwärtern die Ausbildung für die Freiwillige Feuerwehr Harzbörde. „Als Zugezogener habe ich erkannt, dass im ländlichen Raum die Freiwillige Feuerwehr unverzichtbar ist. Wenn Hilfe gebraucht wird, kommen Nachbarinnen und Nachbarn als ehrenamtliche Feuerwehrleute. Das zeigt, wie stark der Zusammenhalt hier ist. Ich habe noch viel zu lernen, aber dazu möchte ich nach meiner Ausbildung in der Einsatzabteilung einen Teil beitragen."

Großes Engagement gilt selbstverständlich auch für die Feuerwehrfrauen Anja Roßtock aus Wolperode, die u.a. die Crowdfunding-Aktion für eine neue Küche im Schulungsraum der Freiwilligen auf die Beine gestellt hat, und für Yvonne Rieke aus Harriehausen, die seit Jahren als Kassenführerin für die Freiwillige Feuerwehr Harzbörde Verantwortung übernimmt.

Auch für Niklas Bertram, Ortsvorsteher in Dankelsheim, steht die Bedeutung der Feuerwehr ganz oben: „Es geht um Schutz und gegenseitige Hilfeleistung, aber auch um den gesellschaftlichen Zusammenhalt unserer Gesellschaft, für den unsere Feuerwehren stehen. Deshalb ist auch die Unterstützung im Rat für neue, funktionsgerechte Feuerwehrhäuser in der Heberbörde und der Harzbörde wichtig.“

Jonas Schnute ergänzt: „Die Planungen für die neuen Feuerwehrhäuser haben wir bereits auf den Weg gebracht. Wir werden die Umsetzung in der Harzbörde und der Heberbörde mit Augenmaß vorantreiben, damit die neuen Fahrzeuge angemessen untergebracht sind und die Ausbildungsmöglichkeiten für alle Wehren optimiert werden. Gleichzeitig brauchen wir Feuerwehrhäuser, die den modernsten technischen und sicherheitsrelevanten Standards entsprechen. Nur so können wir langfristig sicherstellen, dass unsere Standorte zukunftsfähig bleiben und Schließungen aufgrund nicht mehr erfüllbarer Anforderungen vermieden werden. Dabei müssen wir auch die Auswirkungen des demografischen Wandels im Blick behalten, der selbstverständlich ebenso die Feuerwehren betrifft. Deshalb werden wir uns gemeinsam mit der Feuerwehr der Stadt Bad Gandersheim weiterhin mit der Frage beschäftigen müssen, wie Strukturen so gestaltet werden können, dass die Einsatzbereitschaft und der Brandschutz dauerhaft gewährleistet und zugleich ein verantwortungsvoller Umgang mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln sichergestellt werden.

Dabei bleibt klar: Alle Ortswehren brauchen weiterhin eigene Anlauf- und Treffpunkte vor Ort, denn diese gehören zur Stärkung der Gemeinschaft. Es geht nur miteinander und füreinander. Die Freiwillige Feuerwehr Seboldshausen ist dafür ein gutes Beispiel. Wir sagen an diesem Wochenende: Herzlichen Glückwunsch!“