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13. Dezember 2018: Besuch der TU Kaiserslautern in Bad Gandersheim

Bad Gandersheim hat schon seit jeher Freundinnen und Freunde in Deutschland, die dem Städtchen wohlgesonnen sind. Eine solche Verbindung gibt es auch zu einem Stadtplaner in Kaiserslautern, der an
der dortigen Universität die Bachelor- und Masterstudiengänge zur Stadt- und Dorferneuerung begleitet.

Auf Einladung von Anja Görlach, der Ortsvereinsvorsitzenden und Ratsfrau in der SPD-Fraktion, waren im Spätsommer der Gandersheimer Architekt Carsten Thiemann mit Dr.-Ing. Thomas Fischer, Stadtplaner im Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung an der Technischen Universität Kaiserslautern vor Ort und haben sich gemeinsam mit Vertretern der SPD ein Bild vor Ort gemacht.

"Trotz angeschobener Projekte im Bereich der Stadtentwicklung und des von der SPD angestoßenen Dialogs zwischen den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern gibt es nach wie vor noch sichtbare baulich räumliche Defizite in unserer Stadt. Wir wollten von einem unabhängigen Experten erfahren, welche Möglichkeiten er für die Stadt und ihre Dörfer sieht", so Anja Görlach.

Stadtplaner Thomas Fischer bescheinigte bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Kurgebiet und Altgandersheim, dass die Stadt eine Menge Potential aber auch einige Defizite hat, aber bisher auch schon gute strategische Entscheidungen getroffen wurden. "Mit den Städtebauförderprogrammen, Festlegung von Flächennutzungsplänen und Veränderungssperren hat die Stadt sich der richtigen Instrumente bedient und bereits gute strategische Entscheidungen getroffen. Ich sehe hier viel Potenzial und kann mir vorstellen, dass ein kreativer und planerischer Prozess einige gute Ansätze liefern würde. Auch gilt es die Planungen der Landesgartenschau durch städtebauliche Studien zu den leerstehenden Kureinrichtungen weiter zu unterstützen.", so Dr.-Ing Thomas Fischer.

Es gilt nun auszuloten, ob und wie die Studierenden möglicherweise ein Projekt in Bad Gandersheim umsetzen und planerische Ideen entwickeln können. "Es gehört zum Lehrkonzept unserer Universität, dass unsere Studierenden möglichst viel praktische Erfahrungen an konkreten Aufgabenstellungen sammeln können. Daraus könnte sich dann eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten ergeben", schließt Dr.-Ing Thomas Fischer ab.

"Wir werden die guten Ansätze begleiten. Ich wünsche mir, dass es bald zu einem weiteren Austausch kommt und möglicherweise Wege für eine Zusammenarbeit gefunden werden können", erklärt Anja Görlach, "Expertise kann und wird uns dabei helfen, neue Projekte zu initiieren, die für Stadt und die Menschen einen Mehrwert bieten."

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