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Paracelsus

21. März 2014: Paracelsus wichtiger Partner „Wir brauchen neue Impulse für unsere Stadt“

Zu einem Gespräch über den Wandel im Reha-Bereich trafen sich der stellvertretende Vorsitzende und sozial- und gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Schwarz, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Jürgen Steinhoff, Ratsherr Henning Friemelt und die SPD-Ortsvereinsvorsitzende sowie Bürgermeisterkandidatin Franziska Schwarz mit Verwaltungsdirektor Holger Kammann und Paracelsus-Geschäftsführer Thomas Bold. ...
Paracelsus
v.l. Jürgen Steinhoff, Henning Friemelt, Franziska Schwarz, Holger Kammann, Uwe Schwarz, Thomas Bold

Thematisiert wurde auch die Standort-Rochade der Kliniken innerhalb von Bad Gandersheim. Der Konzern möchte sich so stärker aufstellen. Verbunden war dies mit einem klaren Bekenntnis der Paracelsus-Manager für die Stadt als wichtigen Standort des Konzerns. Durch den Wandel im Reha-Bereich war es notwendig geworden, die Standorte umzustrukturieren und Konzepte zu verändern. Nun sieht sich die Klinikspitze für die Zukunft gut gerüstet. Allerdings sollten sich auch die Rahmenbedingungen der Stadt zukünftig verbessern, um für Patientinnen und Patienten ein attraktives Freizeitangebot während der Reha vorhalten zu können.
Die Stadt war über die geplante Umstrukturierung im Klinikbereich von Paracelsus von Beginn an informiert; dies wurde in dem Gespräch deutlich. Spätere Verlautbarungen aus der Stadt in Bezug auf zurückgehende Kurtaxeinnahmen sorgten in diesem Zusammenhang für große Verwunderung.

Paracelsus wird sich verstärkt den neuen Wachstumsmärkten im Reha-Bereich zuwenden, wie z.B. dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Insbesondere im Bereich der Psychosomatik werden die Patientinnen und Patienten jünger. „Daher brauchen wir neue Konzepte, die Personen zwischen 40 und 55 ansprechen“, machte Holger Kammann deutlich.

„Leider hat die Stadt Bad Gandersheim in den letzten Jahren erhebliche Rückschläge erlebt und den Reha-Bereich nicht stabilisiert“, erklärte Uwe Schwarz. „Dabei sind gerade die Bereiche Rehabilitation, Gesundheit und Kultur unsere Alleinstellungsmerkmale in der Region. Es kann für Bad Gandersheim nur gut sein, wenn sich Paracelsus als Konzern den veränderten Gegebenheiten anpasst und z.B. die Bereiche Onkologie und Psychosomatik ausbaut. Ich begrüße die Absicht von Bundessozialministerin Nahles, endlich mehr Geld für medizinische Reha-Maßnahmen zur Verfügung zu stellen, nachdem der Finanzrahmen seit Jahren eingefroren war.“

Franziska Schwarz wies darauf hin, dass Bad Gandersheim für die Zukunft dringend stabilisiert werden muss: „Es wäre ohne großen Aufwand möglich, dass Vertreter der Stadt unsere Angebote, aber auch Leuchttürme der Region, den neuen Patienten vorstellen würden. Wir brauchen uns nicht zu verstecken, sondern müssen verstärkt und gemeinsam auf die Angebote hier vor Ort und in der Region hinweisen. Wir brauchen dafür verlässliche Partner und neue Impulse für unsere Stadt. Auch ein Hotel und Räumlichkeiten für Veranstaltungen sind dringend erforderlich. Entscheidend ist, vor Ort wieder gemeinsam die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass für die Kliniken und die Stadt gute und nachhaltige Lösungen gefunden werden können. Das ist nicht zuletzt für die Arbeitsplätze entscheidend“, so Franziska Schwarz abschließend.

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