SPD-Neujahrsempfang: 2.230 Euro für die Hochwasserhilfe

 
 

Das hat sich gelohnt! Beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim konnte die Ortsvereinsvorsitzende und Stadtratsmitglied Anja Görlach 2.230 Euro Spendenaufkommen verkünden. Soviel kam für die Hochwasserhilfe der Diakonie und Stiftskirchengemeinde zusammen.

 

"Es ist toll, dass so viele Menschen unserem Aufruf gefolgt sind. Vielen Dank für die Unterstützung", schloss Anja Görlach bei der symbolischen Scheck-Übergabe an Pfarrer Thomas Ehgart die Veranstaltung.

Zu Beginn begrüßte Anja Görlach die Anwesenden im gut gefüllten Forum des Roswitha-Gymnasiums. Sie forderte insbesondere die Genossinnen und Genossen dazu auf, stolzer über das zu reden, was der SPD politisch gelingt. Trotz aller Wut und Enttäuschung über die Parteiführung gehe es am Ende um die Politik und das, was bei den Menschen ankommt. Und das sei nicht so schlecht, wie es derzeit verkauft wird.

Sie ging auch auf die politische Situation vor Ort ein und verteidigte die Investitionen im verabschiedeten Haushalt: "Jetzt endlich folgen den Versprechungen und Ankündigungen Taten, jetzt endlich beginnt die heiße Phase vor der Umsetzung. Das ist nicht kostenlos." Sie kritisierte die teilweise langen Vorbereitungs- und Antragsphasen, die aber nicht änderbar seien. Bei aller Ungeduld sei dies kein Grund, alles schlecht zu reden. "Nur wenn wir die Ärmel hochkrempeln und gemeinsam arbeiten, kann sich Bad Gandersheim weiterentwickeln, schöner werden, wieder aufblühen," so die Vorsitzende.

Bernd Lange, Mitglied des Europarlaments, war als Hauptredner geladen und sprach über Europa in Zeiten des Klimawandels. "Europa United ist die einzige Antwort, die wir auf die Fragen der Zukunft geben können", so Lange. Weder dem Klimaschutz, noch den komplexen außenpolitischen Fragen könne man durch Kleinstaaterei und Grenzen begegnen. Also formulierte er, dass kein europäisches Gesetz ohne die Mitgliedstaaten beschlossen werden würde. Er warb auch dafür, rechtsstaatlichkeit in den EU-Staaten an finanzielle Förderungen zu knüpfen um so Europa wieder glaubhaft machen zu können.

Zum Abschluss sprach Pfarrer Thomas Ehgart über die Hochwasserhilfe von Diakonie und Stiftskirchengemeinde und bedankte sich auch ausdrücklich bei Sabine Stahl, die den Großteil der Arbeit an dieser Aktion hat. Er berichtete, dass Sie die Idee von Bürgermeisterin Franziska Schwarz dankend aufgenommen und sich an die Arbeit gemacht haben. Das Ziel der Hilfe war immer den Menschen zu helfen, die bereits vor dem Hochwasser finanzielle Sorgen hatten und denen die Schäden jetzt endgültig die letzten Reserven raubten.

Als Reaktion auf den Beitrag von Bernd Lange ging er auch darauf an, dass ein Kohleausstieg 2038 wohlmöglich ein guter Kompromiss, aber keinesfalls die beste Lösung sei. Die mutigste und richtige Entscheidung wäre gewesen, die Erzeugung jetzt konsequent umzusetzen. Deshalb wünsche er sich mehr Ehrlichkeit in der Debatte.

Zu Gast waren ebenfalls Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und der Vorsitzende des Stiftungsrats der Bürgerstiftung Bad Gandersheim, Dr. Hartmut Heuer sowie Pröpstin Elfride Knotte, Staatssekretär Frank Doods sowie viele weitere Vertreterinnen und Vertreter von Gandersheimer Vereinen und Verbänden, Schulen und Initiativen.

Die Band Alive sorgte für die musikalische Unterstützung vor Ort, es gab insbesondere im Nachgang viel Zeit für Gespräche und den wichtigen Austausch untereinander.

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